Filmtierranch

Praktikum

Praktikumsplatz zu vergeben!

Für die Vorbereitungen zu Dreharbeiten und auch die Drehs mit unseren Tieren haben wir immer wieder einen Platz für ein längeres Praktikum zu vergeben.

Dabei besteht die Chance umfassende Einblicke in die Arbeit mit verschiedenen Tieren als auch Einblicke in die spannende, interessante aber vor allem auch arbeitsreiche Welt des Films zu bekommen.

Das Praktikum bei der Film-Tier-Ranch umfasst:

- Mithilfe beim Training der Tiere
- Mithilfe bei der Freizeitgestaltung der Tiere (Radfahren, Ausführen, spielen.)
- An Drehtagen: Mithilfe und Betreuung der Tiere am Filmset.
- Mithilfe bei der Pflege und Säuberung der Gehege und Stallungen.

Voraussetzungen:

- Umgang mit Hunden gewohnt
- Interesse an der Arbeit mit Tieren
- Zeit für ein längerfristiges Praktikum
- Belastbarkeit, Flexibilität und persönliches Engagement
- Teamfähigkeit

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte schriftlich mit den üblichen Unterlagen, gerne auch per Email an info@filmtierranch.de


Praktikumsbericht von Susann Genge:

Erlebnisbericht von Susann Genge:

Durch einen Bericht im Fernsehen erfuhr ich 2005 von Renate und ihrer Filmtierranch und beschloss, mich im Rahmen eines Schülerpraktikums bei ihr zu bewerben. Nach dem Kennenlernen bei Renate zu Hause stand für uns beide schnell fest, dass ich sie für vier Wochen unterstützen könne.

Die ersten Tage waren wirklich hart, da ich es nicht gewohnt war, ständig an der frischen Luft zu arbeiten, sodass ich abends todmüde ins Bett fiel. Dazu kam auch noch, meine geringe Erfahrung im Umgang mit Hunden, was mir zunächst einige Schwierigkeiten bereitet hatte. Durch das viele Zuschauen bei den einzelnen Übungseinheiten legte sich jedoch meine Unsicherheit und ich konnte mich selbst als „Trainerin“ üben. Bis es soweit war, lernte ich die Hunde in zahlreichen Spaziergängen kennen, was mir meine Füße mit jeder Menge Schmerzen dankten.

Die Zeit verging schnell und mein Abschied stand bevor, als mich Renate einlud, sie in Hamburg bei den Dreharbeiten zu „Da kommt Kalle“ zu besuchen. Bereits 14 Tage später saß ich im Auto auf dem Weg nach Hamburg, wo weitere vier erlebnisreiche Wochen und meine ersten Drehtage auf mich warteten. Gemeinsam mit Uschi, der Assistentin und Freundin von Renate, meisterte ich aber auch diese Herausforderung. Zu diesem Zeitpunkt stand für mich fest, dass ich den Kontakt aufrechterhalten wolle und kündigte meinen nächsten Besuch bereits an.

Mittlerweile war ich schon bei einigen Produktionen dabei, wovon mir besonders der Dreh zu „Die Alpenklinik 3“ in Erinnerung geblieben ist. Renate und ich arbeiteten eine Woche lang, welche ich nicht nur als anstrengenste sondern auch als eine der schönsten bezeichnen würde, mit zwei Kühen und dem Golden Retriever „Jessy“.

Seit meinem ersten Besuch sind nun drei Jahre vergangen und kehre regelmäßig auf die Filmtierranch, welche ich als mein zweites Zuhause betrachte, zurück, wo mich sowohl die Zwei- als auch die Vierbeinern jedes Mal herzlich empfangen.

Liebe Renate, danke für die schon vergangen drei Jahre und für die, die noch kommen mögen!

Liebe Grüße, Susi
30.06.08


Susann Genge mit Minou
Susann Genge mit Minou


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Praktikumsbericht von Farina Klause

Ich blicke auf vier tolle Monate auf der Filmtierranch zurück. Mitte August war es soweit, dass ich mich bei Renate und Waldemar Hiltl vorgestellt habe. Ganz spontan blieb ich direkt bei ihnen, da ich ein anderes Praktikum frühzeitig beendet habe und somit mein gesamtes Gepäck im Schlepptau hatte. Von Anfang an habe ich mich auf der Filmtierranch sehr wohl gefühlt.

Schon nach drei Tagen lernte ich die Spontanität des Berufes kennen, denn überraschend fuhr ich mit Renate fünf Tage nach Österreich zu Dreharbeiten für einen Spielfilm. Die Arbeit am Set machte großen Spaß, ich habe gelernt, dass man sehr konzentriert sein muss und selbst mitdenken sollte, damit man die Trainer gut unterstützen kann.

Als ich nun nach dieser ersten Set-Erfahrung wieder zurück auf der Ranch war, lernte ich dort die ersten Handgriffe und Abläufe des Alttags auf der Ranch kennen. Doch nach wenigen Tagen galt es schon wieder die Koffer zu packen, nun ging es in den Schwarzwald um dort der Trainerin Sandra beim Dreh für die Serie „Tiere bis unters Dach“ zu assistieren. Insgesamt war ich fast vier Wochen mit Sandra im Glottertal. Dort gehörte natürlich nicht nur die Arbeit am Set zu meinen Aufgaben, sondern auch die Betreuung der Hunde rund um die Uhr. Abwechselnd hatte ich Kalle oder Otto bei mir im Zimmer. Alle Hunde sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe sie wie meine eigenen behandelt. An den Wochenenden bin ich oft zurück auf die Ranch gefahren um dort bei den Filmtiertrainertagen zu helfen und Hunde „auszutauschen“.

Nach dieser ersten Hälfte meines Praktikums kam nun eine Zeit, in der ich schließlich intensiver in den Alltag auf der Ranch eingeführt werden konnte. Natürlich sind es oft lange Tage, man ist die meiste Zeit draußen beschäftigt und versorgt die Tiere, denn die Bedürfnisse der Tiere stehen auf der Ranch an oberster Stelle, was Renates Überzeugung und ihre Arbeit ausmacht.
Außerdem bekam ich nun immer mehr Einblicke in das Training der Tiere. Zu den regelmäßigen Auftritten bei den Münchner Kammerspielen konnte ich die fünf Schauspieler-Hunde vier mal begleiten.
Auch Trainerin Michaela konnte ich noch zu Dreharbeiten von „Moor der Angst“ und „Um Himmels Willen“ begleiten.

Das Training der Tauben durfte ich vom ersten Schritt an bis zum ausgebildeten Fimtier beobachten und selbst sogar einen Teil dazu beitragen. Es war ein tolles Erlebnis gemeinsam mit Renate die zwei Tauben beim Dreh von „Wickie“ zu betreuen. Dies war ein großartiger Abschluss meines Praktikums.

Ich habe eine sehr abwechslungsreiche, spannende und interessante Zeit hinter mir. Ich hatte das Glück bei sehr vielen verschiedenen Produktionen dabei sein zu können, von einer Kinderserie über Spielfilme, ein Fotoshooting und schließlich bei einem Kinofilm. Ich konnte sehr genaue Einblicke in den Beruf des Filmtiertrainers gewinnen.

Ich bedanke mich für diese super schöne Zeit. Ich bin froh den Weg zu euch gefunden zu haben und werde diesen bestimmt noch oft gehen?

Ganz liebe Grüße, Eure Farina
9.12.2010

Susann Genge mit Minou
Farina Klause mit Filmhund


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