Praktikumsplatz zu vergeben!

Das Praktikum bei der Film-Tier-Ranch umfasst:

  • Mithilfe bei der Pflege und Säuberung der Gehege und Stallungen.
  • Mithilfe bei der Freizeitgestaltung der Tiere (Radfahren, Ausführen, spielen.)
  • Mithilfe beim Training der Tiere
  • An Drehtagen: Mithilfe und Betreuung der Tiere am Filmset.

Voraussetzungen:

  • Umgang mit Hunden gewohnt
  • Interesse an der Arbeit mit Tieren
  • Zeit für ein längerfristiges Praktikum (3-6 Monate)
  • leider können wir keine Bewerbungen von kurzfristigen Schulpraktikas berücksichtigen
  • Belastbarkeit, Flexibilität und persönliches Engagement
  • Teamfähigkeit

Jetzt bewerben

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte schriftlich mit den üblichen Unterlagen an:

Renate's Film-Tier-Ranch
Uppenbornwerkstr. 40
85368 Wang

Gerne auch per Email an: 
info@remove-this.filmtierranch.de

Meike Behrens

Praktikumsbericht vier Monate

Die definitiv schönsten vier Monate diesen Jahres habe ich von Februar bis Juni als Praktikantin auf der Filmtierranch verbracht. Nachdem ich Ende Dezember für das Vorstellungsgespräch einmal durch ganz Deutschland nach Moosburg gefahren war und es mir bei Renate und Waldemar auf Anhieb gefallen hatte, lud ich im Februar mein Auto voll und wusste noch gar nichts von der wahnsinnig lehrreichen, aufregenden, abwechslungsreichen und spannenden Zeit, die mir bevor stand.

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Meike Behrens

Praktikumsbericht vier Monate

Die definitiv schönsten vier Monate diesen Jahres habe ich von Februar bis Juni als Praktikantin auf der Filmtierranch verbracht. Nachdem ich Ende Dezember für das Vorstellungsgespräch einmal durch ganz Deutschland nach Moosburg gefahren war und es mir bei Renate und Waldemar auf Anhieb gefallen hatte, lud ich im Februar mein Auto voll und wusste noch gar nichts von der wahnsinnig lehrreichen, aufregenden, abwechslungsreichen und spannenden Zeit, die mir bevor stand.

Da ich zwar viel Erfahrung mit Pferden und Kaninchen, jedoch kaum mit Hunden und Katzen hatte, war die erste Zeit sehr spannend in der ich den richtigen Umgang mit den Tieren lernte, Freundschaft mit meinem Zimmerpartner (dem wunderschönen Maine-Coon-Kater) Camelot schloss, viel mit Hunden spazieren ging und oft beim Training zugucken konnte.

Die ersten Wochen verbrachte ich auf der Ranch und lernte den Tagesablauf kennen, der die Tierpflege, Fütterung, das Säubern der Gehege, Spaziergänge und Training beinhaltete. Von morgens bis abends draußen und auf den Beinen zu sein, war ich zwar anfangs in dem Ausmaß nicht gewohnt, gewöhnte mich aber schnell daran und bis heute liegt für mich daran der Reiz – rund um die Uhr den Kontakt mit den Tieren zu haben!

Schon nach einer Woche durfte ich mit der Berner Sennenhündin Maja an der Hundeschule und später auch an den Trickkursen teilnehmen, wobei ich sehr viel zusätzliches über das Clickertraining und die Erziehung von Hunden lernte, das ich noch nicht wusste. Mit Maja habe ich durch die vier Monate hindurch viel zusammen erarbeiten können und da sie auch noch am Anfang ihres Trainings stand, als ich zur Filmtierranch kam, haben wir gewissermaßen alles gemeinsam gelernt. Ich denke oft an die Süße und freue mich, so viel Zeit mit ihr verbracht zu haben.

Meine erste Erfahrung am Filmset machte ich dann, als ich Renate und Farina für zwei Wochen zum Dreh von „Heiter bis Tödlich – Fuchs und Gans“ nach Bad Urach begleitete. Renates großer Einsatz für ihre Tiere und das unermüdliche Bemühen darum, dass sich jedes Tier jederzeit wohl fühlt, haben mich stark beeindruckt. Bei meinen ersten Einsätzen hinter der Kamera (oder auch hinter der Zimmereinrichtung versteckt VOR der Kamera) war ich so aufgeregt, dass ich kaum meine Aufgabe erfüllen konnte, nämlich das Kaninchen zu beruhigen. Aber mit den Drehtagen kam die Routine und damit auch die Gelassenheit und ich genoss die Zeit am Set und die Arbeit mit den Tieren sehr.

Zurück auf dem Hof war Anfang Mai für alle der Ausnahmezustand: Der Jäger hatte ein winziges Rehkitz gefunden, dessen Mutter überfahren worden war und bat uns, es aufzuziehen. Nach reichlicher Überlegung und Besprechungen entschieden wir uns, dem Kitz zu helfen und Waldemar und ich kümmerten uns Tag und Nacht um das Kleine, das schnell zu Kräften kam. Die Erfahrung, für ein Rehkitz Ersatzmutter zu sein, ist unbeschreiblich!

Umso glücklicher bin ich, dass sich die Kleine gut entwickelt und ich auch jetzt noch auf dem Laufenden gehalten werde, wie es ihr geht! Auf Nachfrage von Renate verlängerte ich mein Praktikum, das eigentlich nur bis Ende Mai geplant war und konnte dadurch für vier Wochen mit Trainerin Sandra in den Schwarzwald fahren und beim Dreh für „Tiere bis unters Dach“ mitarbeiten. Zeitweilig waren wir mit bis zu fünf Hunden dort und es war eine tolle Erfahrung für mich, die zwar viel Verantwortung beinhaltete, aber auch dank des tollen Filmteams viel Spaß gemacht hat! Ich hatte vorher zusammen mit Sandra mit den Hunden für spezielle Szenen trainiert und es war aufregend, als sich die wochenlange Arbeit während des Drehs auszahlte und die Hunde ihr Bestes gaben!

In meiner Zeit auf der Filmtierranch habe ich so viele Sachen gelernt (nicht nur, dass ich jetzt ein kleines bisschen Bayrisch verstehe ;-) ) und erlebt, tolle Freundschaften geschlossen und spannende und einmalige Dinge miterlebt, dass ich rückblickend sagen kann, dass es eine der besten Zeiten für mich war, an die ich so oft und gerne zurückdenke, dass ich hoffe, euch alle bald mal wieder besuchen zu können. Schade, dass es von hier aus dem Norden so eine lange Fahrt ist.

Mit den liebsten Grüßen, eure Meike

Torben Frey

Praktikumsbericht

Über einige Umwege führte mich mein Weg Anfang 2013 zu Renate Hiltl, ihren Mitarbeitern und Tieren. Es war ein großer Traum für mich gewesen auf der Filmtierranch ein Praktikum zu absolvieren und Renate bei ihrer Arbeit über die Schulter zu gucken und von ihr lernen zu können.

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Torben Frey

Praktikumsbericht

Über einige Umwege führte mich mein Weg Anfang 2013 zu Renate Hiltl, ihren Mitarbeitern und Tieren. Es war ein großer Traum für mich gewesen auf der Filmtierranch ein Praktikum zu absolvieren und Renate bei ihrer Arbeit über die Schulter zu gucken und von ihr lernen zu können.

Trotz sehr geringer Erfahrung und einem anfänglich noch sehr verkopften und umständlichen Umgang mit Hunden nahm mich Renate auf und gab mir die Möglichkeit fundamentale Grundlagen über den Umgang mit Hunden, Katzen und anderen Tieren zu lernen, sowie erste Erfahrungen mit dem Clickertraining machen zu können. Doch dazu später noch mehr.

Meine Praktikumszeit begann zeitgleich mit den Vorbereitungen für einen großen Hühnerwerbespot für das „Schweizer Ei“. Von der Gewöhnung der Hühner an das Füttern aus der Hand, die ersten Clickereinheiten bis hin zum sehr erfolgreichen Dreh in der Schweiz durfte ich nicht nur zuschauen, sondern wurde auch aktiv in das Training und in die Aufgaben am Set mit einbezogen. Fast drei Monate lang bereiteten wir die zwölf Sussex Hühner und den New Hampshire Hahn Caruso auf ihre Rollen vor. Renate war es dabei wichtig, dass wir die Hühner wirklich kennen lernten, um sie ihren Fähigkeiten entsprechend den einzelnen Filmaufgaben zuteilen zu können. So konnten alle Tiere ihre Aufgabe zuverlässig und auf den Punkt absolvieren. Was vor allem Renates Feingefühl und Nähe zum Tier zuzuschreiben ist. Nicht nur Ich, sondern auch die hühnererfahrenen Kunden am Set waren von ihrer Art, mit den Tieren umzugehen, begeistert. Das bei ihr selbst ein Huhn das Recht hat, sich am Set wohl zu fühlen und, nach den Dreharbeiten, sein glückliches Hühnerleben auf dem weitläufigen Gelände der Filmtierranch weiterleben zu dürfen.

Ursprünglich war der Plan, dass ich im Anschluss an das Praktikum eine Ausbildung zum Tierpfleger absolvieren würde. Dies zerschlug sich dann leider in Ermangelung eines Ausbildungsplatzes, weswegen Renate einwilligte, mich bis zum Ende des Jahres auf der Filmtierranch zu behalten. Obendrein befand sie mich mittlerweile für geeignet erste selbstständige Trainingsversuche mit einigen Hühnern, den beiden Ziegen Heidi und Clara und meinem Zimmergenossen, dem Kater Camelot durchzuführen.

An dieser Stelle möchte ich mich schon mal herzlichst bedanken! Bei Renate und Farina für ihre grandiosen Anleitungen und die Zeit und die Geduld, die sie in mein Training investiert haben!!! Im September bot sich dann die Gelegenheit die angestellte Trainerin Farina Klause und die beiden Dackel Murphy und Paula vier Wochen lang zu Dreharbeiten in die Pfalz zu begleiten. Auch dafür ein ganz herzliches Dankeschön. Eine grandios lehrreiche Zeit, in der ich wirklich intensive Einblicke ins Filmbusiness erhalten durfte und sogar die ein oder andere Doubel-Scene hatte. Danke Farina, dass du mich so lange ertragen und alle meine tausend Fragen beantwortet hast. Ich habe viel in dieser Zeit von dir gelernt.

Zum Ende meines Praktikums durfte ich Renate und einigen ihrer Mitarbeiter meine Trainingserfolge mit den beiden Ziegen Clara und Heidi, sowie meine Arbeit mit Camelot vorstellen. Hierbei muss ich jedes Lob, das ich bekommen habe  zurückweisen. Jeden Erfolg den ich beim Training verzeichnen konnte habe ich Renate, ihrer Art und ihrem Verständniss für Tiere zu verdanken. Und auch Farina und Elke, die mir ebenso wie Renate für alle Fragen offen standen! Dank der guten Lernzeit bei Renate und ihren Mitarbeitern habe ich nicht nur gelernt im Richtigen Moment zu clickern (was ein lange und schwere Geburt war, soviel ist sicher), sondern ich durfte auch wirklich tiefe Einblicke ins Tiertraining erhalten. Vom Umgang mit Welpen, mit großen und kleinen Hunden, dem Training von Tieren jeder Art, ob Hund oder Katze, Huhn oder Taube, Kaninchen oder Ziege, in alles durfte ich reinriechen, zuschauen und selber ausprobieren. Das einzige was ich wirklich nicht gelernt habe ist Bayrisch, da hab ich mich allerdings auch noch schlechter angestellt als bei meinen ersten Clickerversuchen… Ein ganz herzliches Dankeschön, für ein wunderbares lehrreiches und ereignisreiches Jahr auf Renates Filmtierranch! Trotz der Entfernung bin ich noch sehr mit euch verbunden und freue mich, euch wieder zu besuchen. Ich wünsche euch nur das Allerbeste, euer Torben